Warum Ihr Unternehmen eine Termdatenbank (Glossar) braucht

von Miriam Koopmann

Stellen Sie sich vor, Sie sind Brillenträger und beginnen eine Aufgabe, ohne Ihre Brille zu tragen.  Natürlich würden Sie herumstolpern und auf Ihrem Weg um sich hertasten. Und selbstverständlich werden Sie die Aufgabe irgendwie auch ohne die Hilfe der ach-so-wichtigen Linsen bewältigen. Letztendlich haben Menschen mit einer Sehschwäche – in den meisten Fällen – auch vor der Zeit der Brillen überlebt.

Stellen Sie sich nun vor, Sie sind ein Übersetzer. Sie haben eine Brille (also ist das nicht das Problem) und Sie haben auch die ganzen anderen modernen Sachen, die Sie zum Übersetzen brauchen: Laptops, gefüllt mit computergestützten Übersetzungstools (CAT-Tools), Translation Memories (TM), Online-Wörterbücher, etc..

Dann geht es mit dem Übersetzungsprozess los: Auf der Tastatur tippend suchen Sie nach Wortübersetzungen in der Zielsprache sowie nach Synonymen in Wörterbüchern, egal ob online oder offline. Konstant sind Sie mit der Handelsfachsprache, industriespezifischen Nomen, Verben und Ausdrücken konfrontiert. Diese Begriffe versuchen Sie auf den entsprechenden Webseiten, die bereits für den Konkurrenten Ihres Kunden übersetzt wurden, zu recherchieren. Dabei finden Sie jedes Mal nicht nur eine einzige Lösung. Sie stoßen auf viele Möglichkeiten, von denen alle die richtige Lösung sein könnten.

Also, was tun Sie? Sie treffen eine Wahl! Sie, der Übersetzer, wählen Wörter für das Unternehmen. Da stimmt doch etwas nicht! Und man fragt sich selbst: „Ist das der richtige Begriff für diese Branche? Hat das Unternehmen in der Vergangenheit andere Wörter benutzt; Wörter, die im Unternehmen bekannt sind und durchgängig benutzt werden? Habe ich dieses Wort gewählt, oder habe ich ein Neues ins Leben gerufen?“

 

Um wieder auf die Brille zurückzukommen, frage ich mich, ob die Situation nicht so ähnlich ist: Es gibt einen unnötigen Mangel an Klarheit, einen überflüssigen Nichtgebrauch von verfügbarem Equipment und generell stolpert man herum, obwohl dies nicht nötig ist. Und dabei ist die Lösung des Problems so einfach: Der Übersetzer braucht ein Glossar, was auch oft Term- oder Terminologie-Datenbank genannt wird!

Dadurch, dass der Übersetzer ein Glossar zur Verfügung gestellt bekommt, übernehmen Unternehmen die volle Kontrolle über die Sprache, die für Ihre internationalen Business-Aktivitäten verwendet wird - sei es Marketing, Produktion, Administration, oder was auch immer. Das Glossar bemächtigt den Übersetzer mit der benötigten Terminologie dazu, die Übersetzungsaufgabe zu vervollständigen. Dies macht das Leben des Übersetzers leichter und gleichzeitig nimmt die Qualität und Kontinuität der übersetzten Dokumente zu.

Nicht nur werden Qualität und Kontinuität verbessert, wir Übersetzer sind so hin und weg von der Bereitstellung derartiger fantastischer Werkzeuge, dass wir massive Rabatte auf solch vorübersetzte Wörter geben, was die Übersetzungskosten erheblich senkt - bis ans Ende ihrer Tage!

Es ist sinnvoll ein Glossar zu erstellen, besonders wenn man in einem vielsprachigen oder internationalen Unternehmen arbeitet, das Übersetzungen als Teil seiner täglichen Arbeit benötigt. Ohne Glossar zu arbeiten, ist reine Geldverschwendung und eine deutliche Qualitätsminderung - und quält den Übersetzer (Das ist zwar ganz lustig, kostet das Unternehmen aber viel Geld!).

Wenn Sie Fragen bezüglich der Erstellung eines Glossars haben, melden Sie sich einfach bei uns.

Mit freundlichen Grüßen

Eric Fendley

Gequälter Übersetzer

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